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  • Christine Diehl

Kann es sein, dass wir unterwegs etwas verloren haben?

Wir wissen so viel über Fortschritt – Wissenschaft – Technik...


Immer schneller – weiter – höher….in einem Netzwerk aus einer immer größer werdenden künstlichen Intelligenz erforschen wir bis ins letzte Detail chemische Prozesse, biologische und funktionelle Abläufe in Maschinen und technischen Geräten.


All unser Forschen hat uns vor allem im vergangenen Jahrhundert und vor allem in der westlichen Welt sehr viel weiter gebracht….


….dass Du Dir Licht in Deinem zuhause mit nur einer Schalterbewegung machen kannst, ohne Dir einen Vorrat an Kerzen zuzulegen, oder für Feuerholz zu sorgen – dass Du es warm hast, ohne Dich darum kümmern zu müssen…..Du Deine Waschmaschine laufen lassen kannst, ohne zum Fluss zu gehen, um dort Deine Wäsche von Hand zu waschen – dass Du genügend Nahrung hast und wann immer Du es möchtest, Dir ein Fertiggericht in den Ofen schieben kannst oder auch im Dezember Erdbeeren kaufen kannst ….


Dass Du einen Brief an einen Dir wichtigen Menschen schreiben kannst und er innerhalb von Sekunden ankommt, kein Warten mehr auf den Briefträger, auf die Postkutsche…..dass Du selbst wenn Du nicht vor Ort bist, nun mittels Technik auf einer virtuellen Reise sein kannst und auf den Gipfel des Himalayas steigst, ohne jegliche Anstrengung….


Dass es für jeden lebensnotwendigen Nährstoff Deines Körpers Mineralien und Vitamine in Tablettenform gibt…Fahrradfahren und auch Laufen möglich ist, ohne dabei auch nur einen Fuß in die Natur zu setzen…..dass es für jede Krankheit, die den menschlichen Körper befallen kann, ein Medikament oder eine Impfung gibt, damit sie erst gar nicht entstehen kann….und wenn nicht, auf Hochtouren daran gearbeitet wird…


Wie ist es möglich, dass trotz all der Fortschritte und des nicht mehr um‘s Überleben kämpfen müssen, die Anzahl der psychischen Erkrankungen steigt, Depressionen mittlerweile als völlig normal gelten und im Laufe eines menschlichen Lebens jeden mehr oder weniger stark einmal „begegnen“?


Wie ist es möglich, dass wir Menschen mit scheinbar mehr „Kampf“ durch unser Leben gehen, anstatt es mit Leichtigkeit und Freude zu „tanzen“?


Kann es sein, dass wir etwas verloren haben auf unserem Weg des Fortschritts?

Kann es sein, dass wir über all unserer Forschung im Außen, den Zugang zu unserem Inneren verloren haben und sich dieses Innere gerade in der aktuellen von Unruhe und Angst geprägten Zeit, besonders stark meldet?


Kann es sein, dass wir einen Teil in uns mit jedem weiteren technischen Fortschritt, vernachlässigen?


Kann es sein, dass es in uns etwas gibt, das sich nach Ruhe sehnt? Nach Ankommen und zuhause sein…?


Nach kindlicher Freude, die bereits morgens beim Aufstehen beginnt, nach Zeit den Vögeln zu lauschen, nach wirklicher Begegnung?


Kann es sein, dass wir etwas übersehen haben in all unserem Fortschritt und Wachstum in unserer industriellen Welt?


Kann es sein, dass uns gerade JETZT unser Innerstes ruft, wo doch alles da ist?....


Nach ZEIT mit uns selbst – nach ZEIT um uns selbst und uns miteinander zu BEGEGNEN?


Nach ZEIT danach unseren Inneren Teil, der sich nach LEICHTIGKEIT sehnt an die Hand zu nehmen und uns dadurch SELBST WAHRZUNEHMEN?


Nach ZEIT um wieder aufzuwachen, um zu ERKENNEN, dass das EINZIGE, was wir WIRKLICH verlieren können, der ZUGANG ZU UNSEREM HERZEN IST?


Nach ZEIT um den wahren SINN UNSERES LEBENS ZU VERSTEHEN?


Ich wünsche Dir ZEIT – mit Dir selbst- zu tanzen, wenn Du glücklich bist - Deine Traurigkeit zu umarmen, wenn Du traurig bist –– einen Baum hoch zu klettern, um frei zu sein……vor allem aber wünsche ich Dir den Mut, Deine Innere Tür zu öffnen, um den Botschaften aus Deinem Herzen Raum zu geben und die FREIHEIT deine eigene VISION zu leben



NAMASTÉ – ich grüße die Wahrheit in Deinem Inneren

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